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Noch 79 Tage bis zur Frühkirmes und 191 Tage bis zur Kirmes
Nächster Termin: erweiterte Vorstandssitzung (09.03.2012)

Zugkönig der Jungschützen Florian Schroeder,
Zugkönig der Edelknaben Gianluca Pani Casanova und
bester Jungschütze Daniel Albrecht


Zugkönig der Jungschützen Florian Schroeder

Bild vom Jungschützenkönig Florian Schroeder

Unter dem Motto "20 Jahre Jungschützen und wo alles begann" wurde das 1. Ereigniss im Schützenfestjahr 2011 eingelautet. In den Einladungen zum Königsvogelschuß der Jungschützen stand, dass er nicht wie gewohnt in der Gaststätte Wolf stattfindet, sondern aus besonderem Grund bei der Schützenfamilie Abels auf ihrem Hof in Gubberath am 09.04.2011 gegen 13.30 Uhr. Weiterhin konnte man der Einladung entnehmen dass es kein XXL- Schnitzelessen geben würde, sondern einen zünftigen Grillnachmittag mit selbst gemachtem Kartoffel- und Nudelsalat. Warum ein Grillnachmittag und warum bei Familie Abels?
Gute Fragen, die am Nachmittag des 09.04.2011 vom 1. Zugführer und Zug könig; Hans-Dieter (Heidi) Abels, den Jungschützen beantwortet wurden. 12 von 17 waren insgesamt anwesend. Doch nun war es an der Zeit mit dem Vogelschuss zu beginnen. Unter der Leitung von Frank Paulussen und Uwe Albrecht, die noch Majestät Dieter I. (Schiffer) und Präsident Karlheinz Engels sowie Vertreter von Sappeurzug Gierath 1956 begrüßen konnten wurde der Vogelschuss eröffnet.
Der Vogel für dieses Ereignis, erbaut vom Zeugwart Dieter Schiffer, strahlte in vielen Farben und freute sich wahrscheinlich sehr darauf erlegt zu werden. Nach der Auslosung wurde mit dem Vogelschuss begonnen. Voller Begeisterung tanzte der Vogel auf der Stange hin und her, aber fallen wollte er noch lange nicht. Nach 2 Stunden Vogelschuss mussten sich die wackeren Schützen erstmals stärken mit Grillfleisch, Kartoffelsalat, Nudelsalat und Getranken. Die Schussdistanz von 10 Metern wurde auf 7 Meter verkleinert. Aber der Vogel verhöhnte alle Schützen nur. Er wollte auch, obwohl aussehend wie ein guter Emmentaler, nicht fallen. Immer wieder richtete der Präsident seine Kamera auf das Objekt um den Zeitpunkt zu erwischen wenn der Vogel fällt. So verharrte er ungefähr noch 2 Stunden und der 1. Zugkönig erkundigte sich nach Ausleuchtungsmöglichkeiten während der Nachtstunden. Der Zeugwart und Vogelerbauer hatte es wieder geschafft einen wirklich widerspenstigen Vogel zu bauen. Aber da passierte was niemand mehr geglaubt hatte. Gegen 19.30 Uhr wankte der Vogel und beugte sich ganz weit nach vorne. Ein gezielter Schuss, ein lautes "Ja hab Dich" und der Moment des Fliegens von der Stange war da.
Der Schütze konnte es gar nicht fassen und die Begeisterung in seinen Augen nahm sekündlich zu. Er wurde von seinen Kameraden gebührend gefeiert und nach der Gratulation durch den 1. Zugkönig der Jungschützen, S.M. Dieter I. und Präsident Karlheinz Engels und weiterer Gäste konnten die persönlichen Daten durch den 1. Schriftführer Karl Heinz Kunze aufgenommen werden.
Der Neue Zugkönig der Frischlinge heißt Florian Schroeder, 15 Jahre alt und entstammt einer wohlbekannten Schutzenfamilie in Gierath. Sein Vater, Heinz-Gerd Schroeder (Haggy) war Schützenkönig 1992/93 mit seinem Zug Wildruf 77 und ist Löschbooteinheitsführer der Feuerwehr Düsseldorf, seine Mutter Brigitte Schroeder ist Erzieherin im Kindergarten Gierath. Hobbys von Florian sind an 1. Stelle die Jugendfeuerwehr und alles was mit Feuerwehr zu tun hat. An 2. Stelle kommen sein Computer und Freunde. Er gehört dem Edelknabencorps seit 2003 an und war im Jahr 2009 bester Schütze der Frischlinge. Er tritt voller Stolz, mit neu gespendeter Jungschützenkette von der Familie Abels, die Nachfolge von Daniel Albrecht am Schützenfestsonntag an.


Zugkönig der Edelknaben Gianluca Pani Casanova

Bild vom Edelknabenkönig Gianluca Pani Casanova

Der Wettergott hatte es mit den Edelknaben wieder einmal gutgemeint, als sie sich am Sonntag, den 1.Mai 2011, um 12:15 Uhr zum traditionellen Vogelschuss auf dem Schützenplatz trafen. Unter ihnen war auch ein Neuzugang, der sich noch etwas schüchtern auf einem Holzstuhl in der Menge der anderen Jungs versteckte.
Pünktlich um 12.30 Uhr wurde mit dem Vogelschuss der Edelknaben unter Leitung des stellvertretenden Edelknabenbetreuers Uwe Albrecht begonnen. Zu den Zuschauern in diesem Jahr zählte der Protektor der Edelknaben, Rudi Schmitz, Präsident Karlheinz Engels sowie S.M. Dieter I., Adjutant Frank Paulussen, beide Edelknabenbetreuer des BSV Gierath-Gubberath 1930 e.V., sowie der Edelknabenbetreuer des BSV Bedburdyck, Josef Schmitz.
Schützenkönig Dieter I. ermunterte 16 Edelknaben den Vogel zu erlegen und gab dabei die notwendigen Tipps wo man den Vogel am leichtesten schwächen könnte. Um die Nervosität der jüngsten zu beruhigen bestellte er eine Runde Limo, die auch sehr nötigt war. Jeder der jüngsten im Regiment machte sich daran mit gezieltem Auge und mit der Unterstützung von Schießwart Jürgen Simons den Vogel genau an der vorher beschriebenen Stelle zu schwächen.
Es war wieder schön mit anzusehen, wie die Begeisterung bei den Teilnehmern sowie Zuschauern gestiegen ist, als bei dem Vogel immer weniger "Boden unter den Krallen" entstand. Mit dem 210. Schuss und einer Windbö konnte einer der Edelknaben für unsere Nachfahren dokumentieren, dass der Holzvogel keine Chance mehr hatte, sich an der Stange "festzukrallen".
Es ist Gianluca Pani Casanova, der in diesem Jahr am Schützenfestsonntag nach der Messe die begehrte Königskette von seinem Vorgänger Tom Deffge entgegen nehmen darf. Gianluca ist 11 Jahre alt, wohnt auf der Mozartstrasse 26 A in Gierath und ist seit 2009 bei den Edelknaben. Bei der Befragung bzgl. seiner Hobbys (Karatesport, Wäveboard fahren, Tischtennis) war zu entnehmen, dass er es kaum erwarten kann, diese Auszeichnung im August durch das Doppeidort zu tragen.


Bester Jungschütze Daniel Albrecht

Bild vom bestem Jungschützen Daniel Albrecht

Bevor der Zugkönig der Jungschützen ausgeschossen wurde, fand am selben Nachmittag auf dem Hof der Familie Abels auch der Wettbewerb zur Ermittlung des besten Jungschützen statt. Als Sieger ging aus diesem Wettbewerb Daniel Albrecht hervor.
Daniel wohnt in Gierath auf der Schulstraße. Er wird in diesem Jahr 13 Jahre alt und besucht das Gymnasium in Jüchen. Als seine Hobbys gibt er Mathematik, Knobeln und den Basketballverein FSV Jüchen an.
Sein Vater Uwe Albrecht ist Mitglied im Schützenverein Bedburdyck bei dem Zug "Bebber Jonge".


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